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GESCHICHTEN AUS LANGEOOG

16. Februar 2021   Seekrug-Blog
Der Bau von Betten war und ist vorerst an der Stelle des Panorama-Restaurant Seekrug nicht erlaubt.Sparsam ist also in der richtigen Umsetzung nachhaltig. Man könnte einfach das Preiswerteste kaufen, oder wie wir es machten, auf Qualität achten und nichts ungenutzt wegwerfen. 

In den 1990ern war es dann mal wieder so weit: Ende der Saison konzipierte man die Speisenkarte der kommenden Saison, kalkulierte und ließ diese in einer Druckerei fertige. Zu Beginn der Saison erhöhte dann der Hauptlieferant die Fracht um ein Vielfaches! Nun galt es zu entscheiden, die Karten nach zu kalkulieren, und wiederum für viel Geld drucken zu lassen, oder es durch geschmälerten Gewinn „zu bezahlen“. 

Michael Recktenwald, damals gerade in die Firma eingestiegen, war wütend! Warum nur dieser Ärger um zum Beispiel das teure Bresthuhn aus Frankreich? Gab es nicht ebenso gute Produkte in der Nähe? Sollten die ostfriesischen Züchter nicht genauso gute Ware liefern können? 
Der Start war schwierig! Landwirte zu finden, die bereit waren direkt mit uns als Gastronom zu verhandeln schien aussichtslos! Dabei wollten wir nichts anderes, als die Großen zu umgehen, persönliche Geschäftsbeziehungen aufzubauen und die besten Produkte mit kurzen Lieferwegen unseren Gästen anzubieten. Als der erste Partner einschlug, begann es leichter zu werden. Wir hatten unsere erste Referenz ￿.
In den Jahren bauten wir nach und nach ein Netzwerk auf, von bio war zu Beginn noch gar keine Rede! Mit Beginn der 2000er „schlichen sich“ immer mehr Bio-Produkte in unser Angebot und wir begannen zu hinterfragen, ob regional und bio vielleicht gleichzusetzen wären? NEIN! Bio und regional war unser neues Ziel! Heute blicken wir stolz auf 100% bio!